Absatz

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Ein Unternehmen, das Produkte oder Dienstleistungen verkauft, muss ermitteln, wie viel Gewinn es innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemacht hat. Und genau dafür spielen sowohl der Absatz als auch der Umsatz eine  bedeutende Rolle.

Absatz

Wie berechne ich den Absatz?

Verkaufspreis × MENGE = Fixkosten + (MENGE × variable Kosten). Dabei ist MENGE die gesuchte Absatzmenge.

Was ist Absatz und Umsatz?

In der Betriebswirtschaft bezeichnet man die Menge der verkauften Produkte oder Leistungen als Absatz. Unternehmen erfassen die Anzahl der abgesetzten Einheiten – das Absatzvolumen – in der dem Produkt entsprechenden Maßeinheit. In den meisten Fällen ist dies die Stückzahl, allerdings können auch Liter, Kilogramm oder andere Maße je nach Sinnhaftigkeit infrage kommen. Bei immateriellen Gütern, wie zum Beispiel Software, kann es ggf. schwieriger sein, den genauen Absatz eines Unternehmens zu bestimmen. Hier ist dieser dann unter Umständen rechnerisch zu ermitteln.

 

Der Umsatz, oder auch Erlös genannt, ist die Gesamtheit aller Einnahmen, die ein Unternehmen in einer bestimmten Periode durch den Verkauf seiner Leistungen erwirtschaftet. Es handelt sich also um einen Betrag, der skizziert, wie viel Geld ein Unternehmen mit dem Verkauf seiner Produkte oder Dienstleistungen (Absatz) eingenommen hat. Dabei ist der Umsatz die Summe der Verkaufspreise für die verkauften Produkte, ohne Abzüge.

  • Rechnerisch ausgedrückt: Preis* Absatzmenge.
  • Beispiel: Verkauf von zehn SaaS Lösungen zu je 350 €. Der Umsatz beträgt 3500 €.

 

Wie kommt man auf die Preis-Absatz-Funktion?

Die Preis-Absatz-Funktion, teilweise auch Marktreaktionsformel genannt, hat ihren Ursprung in der Preistheorie und beschreibt im einfachsten Fall den funktionalen Zusammenhang zwischen dem Preis (Aktionsparameter) eines Anbieters und der zu diesem Preis in der Planperiode absetzbaren Menge (Erwartungsparameter). Die Theorie basiert auf der Annahme, dass die abgesetzte Menge vom Preis abhängt. Dahinter wird in der Regel davon ausgegangen, dass bei einer Preissteigerung, die nachgefragte Menge sinkt.

 

Gewöhnlich wird von einer linearen Preis-Absatz-Funktion ausgegangen:

x(p)= a-bp

Dabei wird der Einfluss von Konkurrenzpreisen erst einmal nicht mit eingerechnet. Allerdings existieren in verschiedenen Marktformen auch unterschiedliche Formen dieser Funktion.

Warum braucht man eine Preis-Absatz-Funktion? Die Formel bildet die Grundlage für die Erklärung der Preisbildung.

Wie berechnet man den Höchstpreis?

Der Höchstpreis ist der Preis, ab dem ein Produkt nicht mehr gekauft wird. Um diesen Preis zu berechnen, muss man in der Preis-Absatz-Funktion die Menge Null einsetzen.