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Psychoanalyse

Psychoanalyse

Psychoanalyse

Die Psychoanalyse ist eng mit ihrem Begründer Sigmund Freud verbunden. Sie dient der Analyse der psychosexuellen Entwicklung eines Menschen, hilft beim Aufdecken und Verstehen kindheitsbedingter Konflikte und daraus resultierender neurotischer Störungen.

Der Begriff Psychoanalyse bedeutet (psyche = Seele; analysis = Zerlegung/ Untersuchung) Enträtselung der Seele. In der Psychoanalyse werden Freuds Erkenntnisse zur Dynamik des Unbewussten herausgearbeitet. Im Besonderen handelt es sich bei der Psychoanalyse um eine Therapie, die sich mit der Heilung von inneren und zwischenmenschlichen Konflikten befasst. Sie stellt also ein psychotherapeutisches Verfahren dar. Dabei handelt es sich um ein aufdeckendes Verfahren. Im Gegensatz dazu steht die Verhaltenstherapie, die neue Verhaltensweisen einübt bzw. trainiert.

Die Psychoanalyse stellt das erste detaillierte beschriebene psychotherapeutische Verfahren dar.

In der Psychoanalyse wird mit dem Patient an den ursächlichen, meist unbewussten Zusammenhängen des Leids gearbeitet. Die psychoanalytische Theorie besagt, dass neurotische Störungen durch Konflikte in den frühkindlichen Entwicklungsphasen, besonders in den ersten 5 Lebensjahren, entstehen. Bestimmte Probleme und Konflikte können wegen ihrer Bedrohlichkeit nicht verarbeitet werden, sie werden abgewehrt. Diese frühkindlichen Konflikte können später im Verlauf der Adoleszenz oder des frühen Erwachsenseins durch ähnliche Konflikte reaktiviert werden, was dann erst zur Entwicklung einer neurotischen Störung führt.

Konflikthaftes oder symptomatisches Verhalten des Patienten soll durch die Psychoanalyse verstanden und bearbeitet werden. Dazu wird die Ursache dieses Verhaltens in der Kindheit gesucht.

Ziel der Psychoanalyse ist es, dass durch das Aufdecken unbewusster Konflikte die Persönlichkeit des Patienten in den Bereichen des Gefühlslebens, welches zur Aufrechterhaltung von Symptomen beiträgt, nachreift bzw. weiterentwickelt wird.