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Zeit der Besinnung und des jährlichen Rückblickes

Zeit der Besinnung und des jährlichen Rückblickes

Nun beginnen bald die Raunächte und die Göttin Percht kommt aus der Anderswelt in diese Welt. Die Percht wacht jetzt bald über die Menschen, dass sie nicht Mehrarbeiten und zur Ruhe kommen.

Die Rauhnächte sind auch eine besinnliche Zeit – eine Zeit der Besinnung und des Rückblickes.

Nun, dies will ich hier auch tun.

Das Jahr 2021 war für mich ein Jahr des Suchens, des Findens und des Erkennens, aber auch des Loslassens durch Fokussierung.

Der Branchenfokus lag in diesem Jahr in der Baubranche, Property Management und Finance Service u. a. mit der Besetzung eines Niederlassungsleiters/Architekt für eine größere Bauplanungsgesellschaft in Leipzig und endet mit einer Geschäftsführerin in einer spezialisierten Hausverwaltung bzw. einer Platzierung einer Personalleiterin für ein mittelständiges Tiefbauunternehmen, jeweils im Umland von Dresden. Der Time to Hire war mit jeweils ca. 4 Wochen richtig gut, was auch am richtigen Händchen im Match lag und beweist, dass eine Personalberatung mit der richtigen Vorauswahl der richtigen Kandidaten bzw. Kandidatinnen den Bewerbungsprozess beim Auftraggeber stark verkürzen kann.

Ein weiteres Thema was mich bis heute beschäftigt, ist die Persönlichkeitsentfaltung und wie Unternehmen anhand einer wissenschaftlich fundierten Persönlichkeitsanalyse die richtigen MitarbeiterINNEN für das richtige Unternehmen bzw. das richtige Unternehmen für den/die richtigen MitarbeiterIN findet. Oder im Grundsatz, dass Stärken und Talente entfaltet werden können bzw. Schwächen, z. B. durch Delegation, kompensiert werden und somit zu einem erfüllteren bzw. zufriedeneren Leben führen kann, aber auch zu höherer Leistung und einem Mehrwert für die Unternehmen führt.

Leider stellte ich fest, dass dies noch ein Wunschdenken von mir ist – von Unternehmen noch nicht für notwendig erachtet und den meisten Mitarbeitern fehlt es einfach gesagt am Mindset. Allerdings, wenn der Arbeitgeber diese Maßnahme finanziert, dann öffnen sich auch die Mitarbeiter wiederum für dieses Thema.

Ich durfte also feststellen, dass die meisten „Arbeitnehmer“ immer noch reagieren, statt zu agieren, wenn es an dem jetzigen Arbeitsplatz nicht rund läuft oder sie von ihrem Arbeitgeber gekündigt werden. Doch dann machen sie den gleichen Fehler wieder und suchen sich einen ähnlichen Arbeitgeber und/oder ein ähnliches Aufgabengebiet, kommen als solches erst dann ins Reagieren – was auf den ersten Blick ja nichts Verwerfliches an sich hat und naheliegend ist. Wäre da nicht in den meisten Fällen ein Muster erkennbar und die äußeren Umstände, von außen betrachtet, eine Spiegelung bzw. Projektion der eigenen Persönlichkeit. Ähnlich wie in den meisten zwischenmenschlichen Beziehungen, wo immer wieder ein ähnlicher Beziehungspartner angezogen wird und die Beziehung eigentlich im Vorhinein schon zum Scheitern verurteilt ist.

Worauf ich hinaus will: Es ist im Grunde genommen ein sehr guter Zeitpunkt für Arbeitnehmer, sich ihren „Traumjob“ zu suchen. Stichwort Fachkräftemangel, doch die Suche fängt wie immer erst einmal bei uns selber an. Was will ich? Was kann ich? Was ist mein persönliches „WARUM“? Usw.

Und dazu hilft wiederum eine Persönlichkeitsanalyse, zumindest wenn Mann/Frau nicht erst durch einen langen Selbsterfahrungstripp gehen will.

Ich schweife ab! Zumindest diese Erfahrungen das Desinteresses zur eignen Persönlichkeit bzw. die Bereitschaft in sein eigenes Erkennen und in die Entfaltung seiner Persönlichkeit selbst zu investieren, hat mich wieder auf mein eigentliches „Warum“ zurückgebracht bzw. zu einem Fokus meiner Unternehmung bzw. meiner Stärke. Ich bringe Menschen zusammen, in diesem Fall Unternehmen mit dem passenden Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute, ganz viel Gesundheit und besinnliche Weihnachtsfeiertage!

Ihr DANIEL HENTSCHEL – Der Personalberater