Warum bist Du wirklich hier?

Warum bist Du wirklich hier?

“Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John” – und in meinem. Vielleicht ja auch in Eurem. Von einem Freund habe ich ein dünnes, 126 Seiten umfassendes Buch mit dem Titel „Das Café am Rande der Welt“ir?t=frfr03 21&l=as2&o=3&a=3423209690 geschenkt bekommen. Der Name – bei dem Fernweh mitschwingt – ließ mich vermuten, dass es sich um einen Reisebericht handelt. Wenn auch nicht richtig, lag ich mit meiner Annahme dann doch gar nicht so verkehrt, wie ich jetzt nach der Lektüre des Buches weiß. Es sollte aber keine ganz normale Reise werden.

Autor: Daniel Hentschel

Reise zum eigenen Selbst

Eine „Erzählung über den Sinn des Lebens“, verriet der Blick auf den Einband. Da ich derzeit sehr empfänglich für dieses Thema bin, war meine Neugier geweckt und wurde durch das Vorwort nochmal gesteigert. Darin schreibt der Autor:

“(…) So orientierungslos ich auf der Straße war, so sehr hatte ich die Orientierung auch in meinem Leben verloren. Ich wusste nicht genau, wohin ich unterwegs war oder warum ich mich in eine bestimmte Richtung bewegte. (…) Am schlimmsten aber war, dass ich mich an den meisten Tagen fragte, ob es nicht mehr im Leben geben sollte.”

John, ein stets gestresster Manager, hatte sich eine Woche Urlaub genommen, um Abstand von seiner Arbeit und allem Drumherum zu bekommen. Er hatte das Gefühl, sein Leben mehr und mehr gegen Geld einzutauschen, wobei ihm das kein besonders guter Handel zu sein schien. Er fragte sich selbst, welchen Sinn es machte, täglich zehn bis zwölf Stunden im Büro zu verbringen und auf eine Beförderung hinzuarbeiten, die dann wahrscheinlich Zwölf- bis Vierzehn-Stunden-Tage nach sich ziehen würde. (S.9f)

“Ich hatte die Reise unternommen, um Frustrationen zu vermeiden. Davon gab’s zu Hause reichlich, im Job, mit Rechnungen und in gewissem Maße mit dem Leben im Allgemeinen.” Die Reise sollte eine “Gelegenheit sein, mich zu entspannen und ‘meine Batterien wieder aufzuladen’”.

Wobei er selbst richtig erkennt, dass „Batterien aufladen“ eigentlich keine positive Redewendung darstellt. Auspowern. Wieder aufladen. Auspowern. Wieder aufladen. Und er hat recht. Jede Woche beobachte ich aufs Neue Menschen in meinem Umfeld, die dasselbe Leben führen. Sie gehen montagmorgens zu einer Arbeit, die ihnen nichts bedeutet und sehnen sich im selben Augenblick nach dem Wochenende. Wenn es dann da ist, liest man in den sozialen Netzwerken Äußerungen wie #TGIF – Thank god it’s friday! Puh. Geschafft. Zwei Tage Erholung. Wobei nur der Samstag wirklich zählt, weil man am Sonntag damit beschäftigt ist, zu bedauern, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist und man morgen wieder zur Arbeit muss. Ein Trauerspiel, das sich Woche für Woche wiederholt.

Auch John wollte dieser Tristesse entfliehen und machte sich mit seinem Auto auf den Weg in den Urlaub. Um einen Stau zu umgehen, wich er von der vorgesehenen Route ab und landete, auf der Suche nach einer alternativen Strecke, zufällig vor einem kleinen, weißen, rechteckigen Gebäude namens „Das Café der Fragen“. Hungrig und orientierungslos ging er hinein.

Zweck der Existenz - John Strelecky

Der Zweck deiner Existenz

Auf der Menükarte fand er neben verschiedenen Speisen auch folgende drei Fragen, über die er „nachdenken könne, während er auf sein Essen wartet“:

  • Warum bist Du hier?
  • Hast Du Angst vor dem Tod?
  • Führst Du ein erfülltes Leben?

Zur ersten Frage: Ihr könnt Euch vielleicht denken, dass sie sich nicht wirklich auf die Anwesenheit von John im Café bezieht, sondern eine tiefere Bedeutung hat. Bei dieser Frage geht es darum, warum jemand überhaupt existiert. Korrekterweise müsste sie deshalb eigentlich lauten: Warum bin ich hier? Darauf macht die Bedienung John aufmerksam: „Wenn Sie die Frage so verändern, dass Sie diese nicht mehr an jemand anderen richten, sondern an sich selbst, werden Sie nicht mehr der Gleiche sein.“

“Es ist eine Frage, die man sehr ernst nehmen sollte. Sie zu Lesen ist eine Sache. Aber wenn Sie über das Lesen hinausgehen, wenn Sie sie wirklich wahrnehmen und sich diese Frage selbst stellen, dann verändert sich Ihre Welt.” Denn: “Sobald Sie sich die Frage stellen, wird die Suche nach einer Antwort zu einem Teil Ihres Daseins werden.” Und sie wird schwer zu ignorieren sein.

Warum bin ich hier? Habt Ihr Euch selbst schon einmal diese Frage gestellt? Ich nicht, beziehungsweise beginne ich gerade an der Oberfläche zu kratzen wie man aus diesem Artikel herauslesen kann. (Vielleicht hatten sie und das Buch deshalb so große Wirkung auf mich) mir ergeht es ähnlich wie John: „Da ich nicht genau weiß, warum ich hier bin und was ich tun möchte, tue ich mehr oder weniger das, was die meisten Menschen eben so tun.“ Das Problem hierbei: Wenn man nicht auf das ausgerichtet ist, was man gerne tun möchte, verschwendet man seine Energie mit einer Menge anderer Dinge und wenn sich dann mal die Gelegenheit bietet, dass zu tun, was man möchte, hat man möglicherweise keine Kraft oder Zeit mehr dafür. Eine traurige, aber wahre Erkenntnis, auf die ich erst durch die Lektüre des Buches gekommen bin.

Aber das Gute ist, “sobald jemand die Antwort kennt, entsteht eine ebenso starke Kraft. (…) Sobald ein Mensch weiß, warum er hier ist, warum er existiert, welchen Grund es dafür gibt, dass er am Leben ist, wird er den Wunsch haben, dem Sinn und Zweck seiner Existenz gerecht zu werden”.

Deshalb mein Appell an Euch: Tut, was immer Ihr wollt und was Eurer Bestimmung entspricht! Und ich meine wirklich, was Ihr wollt. Kündigt. Gründet. Reist. Whatever. Hört nicht darauf, was Andere meinen, was Ihr zu tun hättet und beugt Euch auch nicht dem sozialen Druck. Das ist mitunter nicht leicht, ich weiß. Vor allem, weil man es Gründern in Deutschland nicht gerade leicht macht. Aber es geht hier nur um Euch und Euren Zweck der Existenz. Und zwar jetzt. Schiebt die Suche nach der Antwort nicht auf die lange Bank. Ausreden wie „Wenn ich in Rente bin, habe ich ja ganz viel Zeit, um … zu tun“, lasse ich nicht gelten. Nix da.

“Warum so viel Zeit damit verbringen, uns auf eine Zukunft vorzubereiten, in der wir tun können, was wir wollen, anstatt diese Dinge einfach sofort zu tun?”

 

Führst Du ein erfülltes Leben? - John Strelecky

Womit wir bei Frage Nummer 3 auf der Speisekarten wären. Der Frage nach einem erfüllten Leben. Die Antwort darauf ist einfach: Sobald man weiß, warum man hier ist, aber nicht auch entsprechend handelt, wird man keine Erfüllung finden. Wenn man aber bereits jeden Tag seine Zeit mit den Dingen verbringt, für die man sich begeistert, führt man ein positives Leben. Und muss sich auch nicht vor dem Tod fürchten. Erinnert Ihr Euch noch an Frage 2 auf der Speisekarte von John? Hast Du Angst vor dem Tod? Wie beantwortet Ihr diese Frage? Ein bisschen heftig, ich weiß, aber wie lautet die Antwort? John lernt im Café folgendes:

“Die meisten Menschen denken nicht jeden Tag bewusst über den Tod nach. Aber unterbewusst wissen sie, dass sie mit jedem verstrichenen Tag einen Tag weniger die Chance haben, die Dinge zu tun, die sie sich im Leben wünschen. Daher haben sie Angst vor dem Tag X irgendwann in der Zukunft, an dem es keine Chance mehr geben wird.”

Und ich habe gelernt, dass ich mich dringend auf den Hosenboden setzen muss, um herauszufinden, wo ich mit meiner Selbstständigkeit hin will. Möglicherweise hat Euch der Artikel dazu angeregt, über Euren Zweck der Existenz nachzudenken und mal einen Blick in das Büchlein von John Strelecky zu werfen. Ich kann es Euch nur empfehlen!

Weitere Bücher von John Strelecky:

Das Café am Rande der Stadt – Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

Wiedersehen im Café am Rande der Welt – Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst

Auszeit im Café am Rande der Welt – Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst

The Big for Life – Was wirklich zählt im Leben

Das Leben gestalten mit den Big Five for Life – Das Abenteuer geht weiter

Safari des Lebens

Wenn du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld

Was nützt der schönste Ausblick, wenn Du nicht aus dem Fenster schaust

 

Autor: Daniel Hentschel

Bilder: eigene Aufnahmen

*Noch ein kleiner Hinweis: Unsere Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalten wir eine kleine Provision.

“Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John” – und in meinem. Vielleicht ja auch in Eurem. Von einem Freund habe ich ein dünnes, 126 Seiten umfassendes Buch mit dem Titel „Das Café am Rande der Welt“ir?t=frfr03 21&l=as2&o=3&a=3423209690 geschenkt bekommen. Der Name – bei dem Fernweh mitschwingt – ließ mich vermuten, dass es sich um einen Reisebericht handelt. Wenn auch nicht richtig, lag ich mit meiner Annahme dann doch gar nicht so verkehrt, wie ich jetzt nach der Lektüre des Buches weiß. Es sollte aber keine ganz normale Reise werden.

Autor: Daniel Hentschel

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“Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John” – und in meinem. Vielleicht ja auch in Eurem. Von einem Freund habe ich ein dünnes, 126 Seiten umfassendes Buch mit dem Titel „Das Café am Rande der Welt“ir?t=frfr03 21&l=as2&o=3&a=3423209690 geschenkt bekommen. Der Name – bei dem Fernweh mitschwingt – ließ mich vermuten, dass es sich um einen Reisebericht handelt. Wenn auch nicht richtig, lag ich mit meiner Annahme dann doch gar nicht so verkehrt, wie ich jetzt nach der Lektüre des Buches weiß. Es sollte aber keine ganz normale Reise werden.

Autor: Daniel Hentschel

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Hast Du auch schon den „16 Personalities“-Test gemacht?

Früher würdest du auf Partys nach deinem Sternzeichen gefragt. Heute wirst du stattdessen mit Begriffen wie Architekt, Mediator, Unternehmer oder ähnliches konfrontiert!

Allerdings ist damit dein richtiger Beruf gemeint, sondern dein Persönlichkeitstyp gemeint. Wir erklären, was hinter dem Test steckt und prüfen selbst, wie verlässlich er ist.

Die Persönlichkeitstypen, die beim Test ermittelt werden, orientieren sich an den Theorien, die der Psychologe Carl Gustav Jung bereits 1921 entwickelte. Sie wurden 1945 von den Amerikanerinnen Katherine Cook Briggs und Isabel Briggs Myers zu einem Typenindikator weiterentwickelt, mit dem sich insgesamt 16 Persönlichkeitstypen identifizieren lassen. Der Myers-Briggs-Typenindikator zählt heute zu den beliebtesten Persönlichkeitstests weltweit und wird vor allem in den USA von vielen Unternehmen bei Teambuilding-Maßnahmen oder in Bewerbungsverfahren eingesetzt.

Die Website 16personalities.com macht den Test für jeden zugänglich und lässt uns auch außerhalb des Berufskosmos unsere Persönlichkeitstypen bestimmen.

Vier Dimensionen der Persönlichkeit

Wer sich schon einmal mit dem Test beschäftigt hat, dem sind mitunter kryptisch wirkende Buchstabenkombinationen begegnet. INTJ-A oder ESTP-T? Das sind letztendlich nur andere Bezeichnungen für Persönlichkeitstypen Architekt und Unternehmer. Gemessen wird beim „16 Personalties“-Test nämlich auf vier Dimensionen:

  • Verstand: Extraversion vs. Introversion
  • Energie: Intuitiv (Intution) vs. Realistisch (Sensing)­­
  • Natur: Logik-fokussiert (Thinking) vs. Prinzipien-fokussiert (Feeling)
  • Taktiken: Planend (Judgement) vs. Suchend (Perception)

Zusätzlich gibt es beim „16 Personalities“-Test noch die ebene „Durchsetzungsfähig (Assertive)“ vs. „Stürmisch (Turbulent)“, die dafür sorgt, dass dem Persönlichkeitstyp am Ende entweder ein A oder ein T angehängt wird.

Mediator INFP-T 16 Personalities

So ergeben sich insgesamt 16 verschiedene Persönlichkeitstypen. Welchem du zugeordnet wirst, hängt davon ab, zu welcher Seite der Dimension es dich stärker zieht. Architekten etwa sind eher introvertiert, denken intuitiv und logik-fokussiert und schmieden schnell einen Plan, statt weitere Erkenntnisse abzuwarten. Unternehmer sind das genaue Gegenteil.

Zugegeben, die Begriffe, die die Dimensionen beschreiben, können auf den ersten Blick etwas verwirrend wirken. Gerade, weil der englische Ursprungsbegriff und die deutsche Übersetzung zunächst nicht so richtig zusammenpassen wollen. Die Beschreibungen der Typen sind dann aber umso anschaulicher.

Wie treffend sind die Ergebnisse des Tests?

Große Beliebtheit hat der Test in den letzten Monaten unter anderem deshalb erlangt, weil die meisten Nutzer sich ziemlich gut mit ihrem ermittelten Persönlichkeitstyp identifizieren können. Außerdem soll die Typologie auch dabei helfen, andere Menschen besser einzuschätzen. Auch ich habe den Test gemacht und war überrascht, wie akkurat die Beschreibung auf mich zutraf. Ähnlich ging es auch meinem Freund und anderen Kolleginnen hier in der Redaktion.

Zwar gab es bei uns allen ein paar Aussagen, denen wir weniger zustimmen würden. Viele Beschreibungen trafen jedoch genau ins Schwarze. Heißt das also, wir können uns endgültig eingestehen, dass Sternzeichen mehr Aberglaube als Wissenschaft sind und von nun an stattdessen Persönlichkeitstypen studieren?

Jein, denn auch wenn der „16 Personalities“-Test wissenschaftlich wohl fundierter als gängige Horoskope ist, die psychologische Forschung betrachtet ihn mit Skepsis.

Was sagt ein Psychologe zu 16 Personalities?

Damit Tests als anerkannte Diagnostikverfahren zugelassen werden, müssen sie verschiedene Gütekriterien erfüllen. Darunter fallen unter anderem Reliabilität und Validität. „Die Validität gibt an, ob ein Test tatsächlich das misst, was er zu messen vorgibt. Stimmen die Begriffe, die am Ende rauskommen? Gibt es wirklich genau 16 Persönlichkeitstypen oder wäre da nicht vielleicht noch ein siebzehnter möglich oder würden andersrum vielleicht auch nur 8 Typen alle Menschen ausreichend beschreiben? Die Reliabilität misst hingegen wie zuverlässig ein Test Aussagen trifft. Das wird häufig über die sogenannte Redest-Reliabilität geprüft. Erzielen Probanden auch nach mehreren Wochen nochmals die gleichen oder zumindest ähnliche Testergebnisse oder war es nur Zufall, dass jemand beim ersten Test ein zutreffendes Ergebnis erhielt?“, erklärt Prof. Dr. Stefan Krumm. Er ist Leiter des Arbeitsbereichs psychologische Diagnostik an der Freien Universität Berlin.

Tatsächlich haben verschiedene Studien jedoch gezeigt, dass beide Gütekriterien beim Myers-Briggs-Typenindikator nicht gewährleistet werden können. So erzielten bei einem wiederholten Test nach fünf Wochen nur 50 Prozent der Probanden dasselbe Testergebnis wie zuvor. Auch ich habe den Test zweimal gemacht und war beide Male ein sogenannter „Mediator“. Meine Lebensgefährtin hingegen wurde vom Logiker zum Advokat.

Die Persönlichkeit ist individuell

Insgesamt ist der „16 Personalities“-Test damit wohl eher ein unterhaltsames Tool, als ein ernsthaftes Instrument der Psychologie. Zwar kann es interessant sein, uns selbst und andere mit seiner Hilfe besser einzuschätzen, letztendlich sollten wir die Ergebnisse aber auch nicht allzu ernst nehmen. So schön es auch sein kann, ein überraschend zutreffendes und noch dazu positives Feedback zu bekommen, menschliche Persönlichkeiten lassen sich nur schwer in Schubladen stecken.

Zur professionellen psychologischen Diagnostik empfiehlt Stefan Krumm stattdessen sogenannte dimensionale Persönlichkeitstests. Ähnlich wie der „16 Personalities“-Test messen auch diese die Ausprägung von Persönlichkeitsmerkmalen auf insgesamt fünf Dimensionen, den sogenannten Big Five.

Allerdings bekommt man hier einen Wert für die Ausprägung eines jeden Merkmals und keine daraus entwickelte Typologie. „Das mag nicht ganz so greifbar sein, wie zu hören, dass man ein Mediator oder Logiker ist, letztendlich gibt es bei der Persönlichkeit aber kein entweder oder. Wir sind nicht entweder extrovertiert oder introvertiert, sondern meist irgendwas dazwischen.“

Sichtweisen der neuen Zeit

Schon lange gilt in unserer Gesellschaft, besonders in der Arbeitswelt, das Mantra: immer besser, immer höher, immer schneller, immer mehr. Ein System, in dem das Ego mehr und mehr gefüttert wird und somit das eigene Sein immer stärker unterdrückt wird.

Gastautorin: Anja Richter

Jedoch erkennen immer mehr Menschen, dass dies nicht der Sinn des Lebens sein sollte. Die Prioritäten verschieben sich gerade, besonders auch bei den jüngeren Menschen. Sie suchen das Gleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit und erkennen, dass Zeit wichtiger ist als Geld. 

Home Office

Das Bewusstsein vieler Menschen verändert sich gerade, es scheint eine Zeit anzubrechen, in der Zeit der neue Luxus ist, das neue Statussymbol. Erfolg, Karriere und Geld sind jedoch nicht unwichtig, sondern einfach nur zweitrangig. An erster Stelle steht Zeit für sich selber, für die Familie und die Freunde, Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Die Arbeit sollte nicht mehr nur Lebensinhalt bleiben, sie sollte vor allem Spass machen und sinnvoll sein in einem Team mit flachen Hierarchien. Eine ausgewogene Work-Life-Balance.

Viele Menschen wünschen sich auch ein eigenes Business, wo sie mit ganzem Herzen ihre Werte an die Menschen weitergeben möchten, wo wieder aus dem Herzen agiert, selbstbestimmt und frei gehandelt und eigene Entscheidungen getroffen werden dürfen. In noch vielen Firmen/in der Arbeitswelt herrschen wie vor 30 Jahren starre Strukturen mit immer größer werdendem Arbeitsaufwand und Stresspotential. Oft können sich die Menschen nicht einbringen oder ihr ganzes Potential entfalten, da sie sich nur an Anweisungen und vorgefertigte Abläufe halten dürfen. Das frustriert viele Menschen, was die Anfälligkeit von Krankheiten wiederum sehr erhöht. Der Mensch fühlt sich nicht mehr wohl.

Viele Menschen wünschen sich auch ein eigenes Business, wo sie mit ganzem Herzen ihre Werte an die Menschen weitergeben möchten, wo wieder aus dem Herzen agiert, selbstbestimmt und frei gehandelt und eigene Entscheidungen getroffen werden dürfen. In noch vielen Firmen/in der Arbeitswelt herrschen wie vor 30 Jahren starre Strukturen mit immer größer werdendem Arbeitsaufwand und Stresspotential. Oft können sich die Menschen nicht einbringen oder ihr ganzes Potenzial entfalten, da sie sich nur an Anweisungen und vorgefertigte Abläufe halten dürfen. Das frustriert viele Menschen, was die Anfälligkeit von Krankheiten wiederum sehr erhöht. Der Mensch fühlt sich nicht mehr wohl.

Menschen Lachen

Social Media Anja Richter

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