Generation Z – Digital Natives 2.0

Generation Z – Digital Natives 2.0

Was genau zeichnet diese Generationen aus? Wie verhalten sie sich auf dem Arbeitsplatz? Ein besseres Verständnis der Unterschiede und Gemeinsamkeiten kann ein großer Vorteil im heutigen Kampf um Talente darstellen. In unserer Serie werden wir deswegen die drei Generationen genauer unter die Lupe nehmen. Im letzten Teil dieser Serie betrachten wir uns die Generation Z – auch Digital Natives 2.0 genannt – ein bisschen genauer.

Autor: Daniel Hentschel

Die Generation Z wird in den kommenden Jahren zunehmend den Arbeitsmarkt betreten. Die sogenannten Digital Natives 2.0 haben erneut andere Ansprüche als Millennials oder die Generation X. Dies stellt Personaler vor neue Herausforderungen – bietet aber auch neue Möglichkeiten und Optionen.

In dem heutigen Blogpost werden wir uns intensiv mit den folgenden Aspekten auseinandersetzen:

  • Definition, Kernwerte und Besonderheiten
  • Arbeitsweise und Erwartungen
  • HR Konsequenzen und Implikationen

Da diese Generation noch vergleichsweise jung ist und ihr Einfluss auf den Arbeitsmarkt noch in den Kinderschuhen – oder Jugendschuhen – steckt, lassen sich noch keine eindeutigen Merkmale und Konsequenzen definieren. Die folgenden Aussagen sind daher stark von zukünftigen Entwicklungen abhängig, können aber als Orientierung verwendet werden.

Die heutigen Jugendlichen, geboren ab 1999 (je nach Quelle auch ab 1995), gehören zur Generation Z. Diese Generation unterscheidet sich in ihrem Verhalten aber auch in ihren Wertvorstellungen von der Vorgängergeneration Gen Y. Wo Millennials oft als ehrgeizig, ambitioniert und sprunghaft beschrieben werden, weist die Gen Z vor allem folgende Merkmale auf:

  • weltoffen
  • ichbezogen
  • technisch versiert
  • optimistisch
  • selbstständig
  • teamfähig
  • Wunsch nach freier Entfaltung und Selbstverwirklichung

Einer der Hauptunterschiede zwischen der Gen X und Z ist der Umgang mit neuen Technologien. Die Jugend von heute ist mit den neuesten Technologien aufgewachsen und gewohnt daran, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten und effizient zu nutzen – dies macht sie zu Digital Natives 2.0. Denn obwohl ihrer Vorgängergeneration bereits mit diesen Technologien konfrontiert wurde, wuchsen Gen Zers mitten in dieser digitalen Welt auf. Online-Communitys, Social Media und Online-Kontakte sind genauso wichtig wie die Offline-Welt, denn die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt verwischen zunehmend. Handy, Notebook und Tablet sind nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Inhalte und Informationen werden im Netz gesucht, geteilt und diskutiert. Das World Wide Web und all die digitale Technik drum herum ist zur eine selbstverständliche Erweiterung der eigenen Person geworden. In anderen Worten, ¨Was ist euer Wifi Passwort?¨ gehört wahrscheinlich zu den meistgestelltesten Fragen dieser Generation.

Unterm Strich, scheint die Generation Z vernünftiger und traditioneller zu sein. So sehnen sich Gen Zers nach einer stabilen Familie, einer guten Ausbildung und einem sicheren Job, wie die aktuelle Celepedia Jugendstudie zeigt. Allerdings führt die globale Vernetzung der Gen Z durch Online-Plattformen auch dazu, dass diese Generation mehr hinterfragt und vergleicht als all ihre Vorgänger. Online-Diskussionen und Interaktionen sind ein Teil des Alltags.

Party - Generation Z

Die Generation Z wuchs in einem Kontext, anders als jede andere Generation vor ihr, auf. So standen sie bei ihren Eltern im Mittelpunkt, wurden oft gelobt und gefordert. Das Selbstbewusstsein dieser Generation ist daher größer als bei ihren Vorgängern. Die Generation Z will unabhängig sein, ist offen und neugierig auf ihr Arbeitsleben – unter der Voraussetzung, dass die neueste Technik zum Alltag gehört. Anders als Millennials, sucht die Generation Z nicht nach einer Möglichkeit Arbeit und Freizeit zu verbinden. Es wird wieder nach einer klaren Grenze der beiden Bereich verlangt und nach einem optimalen Mix von Arbeit und Freizeitleben gestrebt.

Der Arbeitgeber verliert bei der Generation Z an Stellenwert, denn diese Generation wuchs in Zeiten des Darwiportunismus auf. Unternehmen stehen zunehmend unter globalen Druck und gehen oft rücksichtsloser mit ihren Mitarbeitern um. Mitarbeiter, auf der anderen Seite, sind fokussiert auf die eigene Karriere, unabhängig vom Unternehmen. Dies heißt aber nicht, dass die Gen Z weniger Leistungswillen zeigt – man muss sie nur anders motivieren. So verliert Gehalt und der mit einem Job verbundenen Status an Wert. Wichtiger sind Faktoren wie Selbstverwirklichung, Spaß am Beruf, ein guter Cultural Fit und ein positives Arbeitsklima.

Zusammenfassend, verlangt die Generation Z folgenden Dingen von ihrem Arbeitgeber:

  • klare Trennung zwischen Beruf und Privat
  • geregelte Arbeitszeiten
  • unbefristete Verträge
  • Nutzung von modernen Technologien
  • Kreative Auslebung im Beruf
  • klar definierte Strukturen im Arbeitsumfeld
  • Mitarbeiterengagement enorm wichtig
  • Job muss zur Persönlichkeit passen
  • genug Freizeitmöglichkeiten

HR Implikationen

Die Anzahl von Bewerbern, die der Gen Z angehören, nimmt immer mehr zu. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor allem in Bereichen des Employer Branding, Schul- und Hochschulmarketing und bei der Vergabe von Ausbildungsstellen die HR Strategien anzupassen. Wie bereits erwähnt, nimmt die emotionale Bindung an den Arbeitgeber zunehmend ab. Die richtige Motivation zu bieten ist daher umso wichtiger, um die Gen Z langfristig an ein Unternehmen zu binden. Dies kann unter anderem durch interessante Projekte, neue Herausforderungen, genug Entwicklungsmöglichkeiten und ergebnisorientierte Führung erreicht werden.

Die Generation Z ist nicht nur im privaten Bereich enorm technisch versiert, sondern weiß auch, wie sie einen Arbeitgeber finden, der zu ihnen passt. CV-Matching, Job Alerts und Mitarbeiterempfehlungsprogramme sind nur eine kleine Auswahl von Methoden die diese digital Natives 2.0 wahrend der Job Suche nutzen. Doch was bedeutet das für ein Unternehmen?

Zwei Dinge: Erstens, man sollte sicherstellen, dass die Karriereseite usw. mobile freundlich gestaltet ist. So zeigt eine aktuelle Studie der Hamburger kreativ Agentur elbdudler, dass 93 % der befragten Jugendlichen ständig bis häufig mit ihrem Smartphone aktiv sind.
Zweites, gewinnt ein erfolgreiches Employer Branding an immer mehr Bedeutung. Nicht nur damit man als Arbeitgeber in der digitalen Welt heraussticht, sondern auch um Gen Z Talent langfristig an das Unternehmen zu binden. Der Cultural Fit von Kandidaten und Unternehmen ist von hoher Relevanz, wenn man hohes Mitarbeiterengagement und Produktivität garantieren möchte. Es ist immerhin nichts Neues, dass glückliche Mitarbeiter besser arbeiten – dies gilt auch für Gen Z.

Maßnahmen um die Generation Z anzusprechen sind dabei vielfältig, innovativ und spannend. Von Influencer Marketing, Social Recruiting, digitalen Events an Gymnasien oder Personalkampagnen über Snapchat ist alles dabei. Welche Maßnahmen tatsächlich erfolgreich sind, wird sich im Verlaufe der nächsten Jahre zeigen.

Generation Y – Leben und arbeiten verbinden

Generation Y – Leben und arbeiten verbinden

Was genau zeichnet diese Generationen aus? Wie verhalten sie sich auf dem Arbeitsplatz? Ein besseres Verständnis der Unterschiede und Gemeinsamkeiten kann ein großer Vorteil im heutigen Kampf um Talente darstellen. In unserer Serie werden wir deswegen die drei Generationen genauer unter die Lupe nehmen. Im zweiten Teil dieser Serie nehmen wir die berühmt-berüchtigte Generation Y – auch Millennials genannt – genauer unter die Lupe.

Autor: Daniel Hentschel

Die Generation Y, auch Millennials genannt, gehört zu den am besten erforschten Generationen. Wie auch in unserem vergangenen Blogpost über die Generation Xwerden wir heute folgende Aspekte der Generation näher betrachten:

  • Definition, Kernwerte und Besonderheiten
  • Arbeitsweise und Ansprüche an den Arbeitgeber
  • HR Konsequenzen und Implikationen

Die Mitglieder der Jahrgänge von 1980 bis ungefähr 1999 werden als Millennials, oder auch Gen Y, bezeichnet. Das „Y“ ist hierbei nicht nur eine logische folge auf die Generation X, sondern wird im Englischen passenderweise wie „why“ (engl. warum) ausgesprochen. Dieser Name fasst die angeblichen Kerneigenschaften der Generation bereits gut zusammen – nämlich die ständige Hinterfragung von Traditionen, Regeln und Umständen.

Je nach Quelle werden Millennials folgende Merkmale zugeordnet:

  • Optimismus und Selbstbewusstsein
  • Orientierungslos und sprunghaft
  • sucht nach Sicherheit, Stabilität und einem tieferen Sinn
  • strebt nach Leistung, Sinn und Spaß im (Arbeits-)Leben
  • wünscht sich Flexibilität in Raum und Zeit
  • fordert stetige Entwicklung und klare Kommunikation
  • Technisch versiert und in sozialen Netzwerken aktiv

Die Mitglieder der Generation Y sind die ersten „Digital Natives“, denn sie wurden von Kindheit an mit den neuesten technologischen Medien konfrontiert. Das Internet und der Umgang damit gehört daher nicht nur zum Lebensalltag von Millennials, sondern sind fest in ihren Lifestyle integriert. Kommunikation in Echtzeit ist der Standard, ein Leben ohne Handy und Internet kaum vorstellbar.

Die Generation wuchs auf in Zeiten des Klimawandels, Globalisierung und Terrorismus. Millennials sind sich daher bewusst, dass die Welt niemals still steht und man das Hier und Jetzt genießen sollte. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung und einem tieferen Sinn rück bei ihnen in den Vordergrund. Dies hat auch enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Die Generation Y erobert derzeit den Arbeitsmarkt und verändert ihn im gleichen Atemzug. Anders als ihre Vorgängergeneration, sehen Millennials keinen Sinn darin, zu arbeiten, um zu leben. Sie wollen ihre Leben mit der Arbeit verbinden, um unterm Strich mehr Zeit zu gewinnen. Sie suchen nach einem tieferen Sinn, in dem was sie tun. Das heißt, auf der einen Seite, dass sie eine große Motivation verspüren in Bereichen, die sie als sinnvoll betrachten. Auf der anderen Seite allerdings hinterfragen sie ihre Tätigkeit ständig und binden sich weniger leicht langfristig an ein Unternehmen.

Die Generation Y ist Experte im Multitasking und Teamarbeit. Das Berliner Institut Trendence hat in einer Studie nachgewiesen, dass Kollegialität und persönliche Entwicklung ganz oben auf der Liste bei Millennials stehen. Status und Prestige belegte den letzten der 19 Plätzen in der Studie. Der Fokus liegt daher nicht mehr auf weit gesteckten Karrierezielen oder dem Erlangen von Führungspositionen, sondern eher auf flachen Hierarchien, Vernetzung und Teamwork.

Aus dem Konzept der „Work-Life-Balance“ entwickelt sich laut der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. die „Work-Life-Blend“. So wollen Millennials auch während Arbeitszeiten in der Lage sein, private Angelegenheiten zu regeln. Gleichzeitig sind sie aber auch bereit, bei Bedarf in ihrer Freizeit zu arbeiten. Die Vorstellung, ihre Zeit bis 5 Uhr im Büro abzusitzen, obwohl bereits alle Aufgaben erledigt sind, ist für die Generation Y undenkbar und ein klares Ausschlusskriterium für mögliche Arbeitgeber. Flexibilität und Mobilität sind Schlüsselbegriffe, um Millennials langfristig an ein Unternehmen zu binden.

Teamwork - Generation Y

Der Kampf um neue Talente ist intensiver denn eh und je. Allerdings haben sich die Erwartungen der Kandidaten ebenfalls verändert. Die folgende Liste beinhaltet die passende HR und Recruiting Methoden, um die Erwartungen der Generation Y zu erfüllen:

Aktive Unternehmenskultur

Millennials wollen für ein Unternehmen arbeiten, das sie mit ihren eigenen Werten vereinbaren können, denn nur so tun sie etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit. Der persönliche Cultural Fit mit dem Wunscharbeitgeber ist daher ein wichtiger Faktor für Millennials. Es ist empfehlenswert die eigene Unternehmenskultur nicht nur klar zu definieren, sondern sie auch aktiv nach außen und innen zu kommunizieren.

Positive Candidate Experience

Die Generation Y ist gewöhnt an Echtzeit Informationen, interaktive Benutzeroberflächen und personalisierte Nachrichten in ihrem Privatleben und erwarten dies auch von ihrem Arbeitgeber. Es ist daher essenziell, die Candidate Experience während des Bewerbungsprozesses so positiv wie möglich zu gestalten. Eine übersichtliche Karrierewebseite, Online-Bewerbungsformulare und mobile Bewerber-Tracking-System (ATS) sind ein guter erster Schritt in die richtige Richtung.

Flexibler Arbeitsplatz

Gen Ys wollen nicht nur flexible Arbeitszeiten, sondern auch einen flexiblen Arbeitsplatz. So sieht man sie heutzutage überall arbeiten, bis auf im Büro. Unterm Strich, sollten Arbeitsplätze  so gestaltet sein, dass sie den persönlichen Lebensumständen dieser Arbeiter entsprechen – nicht umgekehrt.

Herausforderungen & Weiterbildung

Die meisten Millennials haben nicht nur einen Hochschulabschluss, sondern auch einen Mix aus praktischen Erfahrungen – von Praktikum bis Werkstudentenjob neben dem Studium. Aus diesem Grund, erwarten sie bereits von Beginn an mit Herausforderungen und „richtigen“ Aufgaben versehen zu werden. Sie haben kein Interesse daran, als der „Frischling“ Kaffee holen zu müssen oder lediglich unwichtige Projekte zu bearbeiten. Sie fordern Herausforderungen und bringen den Ehrgeiz diese auch zu meistern. Ein Mentoring Programm während des Onboardings ist sehr beliebt, denn es bietet ihnen nicht nur die Möglichkeit aktiv an Projekten mitzuwirken, sondern erleichtert auch die Integration ins Team.

Die Generation X

Die Generation X

Was genau zeichnen Generationen aus? Wie verhalten sie sich auf dem Arbeitsplatz? Ein besseres Verständnis der Unterschiede und Gemeinsamkeiten kann ein großer Vorteil im heutigen Kampf um Talente darstellen. In unserer Serie werden wir deswegen die drei Generationen genauer unter die Lupe nehmen. Im erste Teil beschäftigen wir uns intensiv mit Generation X.

Autor: Daniel Hentschel

Bevor wir die Merkmale, Besonderheiten und Arbeitseinstellungen der Generation X genauer beleuchten, wollen wir die Einschränkungen dieses Ansatzes darstellen. Generationsforschung ist ein heiß diskutiertes Thema und hat mindestens genauso viele Kritiker wie Befürworter. Man sollte beachten, dass sich jedes Individuum eigenständig entwickelt und eigene Werte, Ziele und Merkmale hat. Die Einteilung in Generationen fasst nur die all übergreifenden Hauptmerkmale zusammen.

Mit dieser Tatsache im Hinterkopf können wir nun die Generation X genauer betrachten. In diesem Blogpost werden die folgenden Bereiche genauer beleuchtet:

  • Definition, Kernwerte und Besonderheiten
  • Arbeitsweise und Ansprüche
  • HR Konsequenzen und Implikationen

Die Generation X wurde 1955-1970 geboren und wird auch oft als “die verlorene Generation” bezeichnet. Dies liegt vor allem daran, dass die Xers zur Zeiten von Wirtschaftskrisen und sozialer Unsicherheit aufgewachsen sind. Auch familiäre Strukturen veränderten sich, die Scheidungsrate stieg und es gab die ersten Patchwork-Familien. Außerdem war die Generation mit einer enorm hohen Jugendarbeitslosigkeit in den 70er und 80er Jahren konfrontiert. Für frischgebackene Hochschulabsolventen der Generation X war die Suche nach einem passenden Job oft vergleichbar mit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Auch ihr Platz in der Geschellschaft war für viele Xers nicht eindeutig. Wo die Baby Boomer ihren Platz in den turbulenten 60er Jahren fanden, suchte die Generation X lange nach einem “wahren Sinn”. Anders als vorherige Generation drückten Xers ihren Protest nicht in physischen Widerstand oder Demonstrationen aus, sondern entwickelten einen nüchternen Ansatz. So wird beispielsweise das altmodische Bild der Ehe und früher Elternschaft wird in Frage gestellt. Immer mehr gut ausgebildete Männer und Frauen leben zusammen, ohne zu heiraten und Kinder zu bekommen. Frauen der Generation X  bekamen weniger abhängig von ihren Ehemännern und kämpften für eine weibliche Führungsposition auf dem Arbeitsmarkt.
Die Generation X gehört auch zu der Generation, die enorm mit neuen Technologien, wie Computer und Mobiltelefonen, konfrontiert wurden. Diese Entwicklungen hatten einen enormen Einfluss auf das Kommunikationsverhalten aber auch Arbeitsweise der Generation.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Generation X Autoritäten und Traditionen infrage stellte. Unabhängigkeit, Relativismus und Individualismus sind hochgeschätzte Werte der Generation, sowie das neue Kommunikationsmittel, wie Mails und Mobiltelefone, bereits fest im Alltag integriert sind.

cassette - Generation X

Die vorherige Generation der Babyboomer war bekannt für ihr hohes Pflichtgefühl auf der Arbeit. Man lebte, um zu arbeiten. Dies veränderte sich enorm im Blick auf Generation X. Für diese Generation, Arbeiten ist das Mittel zum Zweck. Man arbeitet, um zu leben. Immer mit dem Ziel im Hinterkopf, dass der Job einem die Führung eines materiell abgesichertem Lebens ermöglicht.

Es ist daher nicht überraschend,  dass berufliches Vorankommen zu den wichtigsten Zielen für Xers bei der Suche nach einem Job zählt. Die Generation der 30- bis 50-Jährigen kann man laut Befragung auch als ambitioniert, individualistisch und ehrgeizig im Arbeitsumfeld charakterisieren. Xers bevorzugen eigenständiges Arbeiten über Teamarbeit und sind fokussiert auf Selbstentwicklung.

Allerdings ist Zeit stets wichtiger als Geld. Die Generation X prägte den Begriff „Work-Life-Balance“ und strebt nach einer hohen Lebensqualität. Flexibilität ist ein Schlüsselbegriff für das Wunscharbeitsumfeld der Generation X: flexible Stunden, flexibler Standort und flexible Arbeitseinteilung sind nur einige Punkte auf der X-Liste. Wahrscheinlich haben sie dies aus dem Verhalten der vorhergehenden Generation gelernt, die nur lebten um zu arbeiten. So wollen sie ihr Leben nicht verbringen. Dies ist eine der wichtigsten Implikationen für die Arbeitswelt.

Zusammenfassend verlangen X-ers folgendes von ihrem Arbeitgeber:

  • Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Konsistenz
  • Eine gute Work-Life-Balance
  • Eine klare Mission und Vision
  • Hoher Grad an Flexibilität
Mann mit Brille - Generation X

Die Vorstellungen der Gen X haben einige Konsequenzen für die HR Welt. Die folgende Liste beinhaltet die passende HR und Recruiting Methoden, um die Erwartungen der Generation X zu erfüllen:

Training und Entwicklung

Da die Generation X das große Ganze sieht und ihre Karrierewege planen möchte, kann ein breites Trainings- und Entwicklungsprogramm ein entscheidendes Argument für ein Unternehmen sein. Das Angebot von internen Schulungen bis hin zu Erstattungsleistungen für persönliche Weiterentwicklungsmaßnahmen machen einen Arbeitgeber attraktiver. Diese Entwicklungsprogramme helfen nicht nur Mitarbeiter eigenen Fähigkeiten zu verbessern, sondern bereiten den gesamten Mitarbeiterstab auch darauf vor, größere und schwierigere Aufgaben für das Unternehmen zu erfüllen. Eine Win-win-Situation!

Mentoring Programme

Mentoring Programme während des Onboardings aber auch bereits als Teil des Bewerbungsprozesses, bieten Kandidaten die Möglichkeit einen Einblick in ihre zukünftigen Karrierewege zu erhalten. Außerdem bieten Mentor Programme Xers die Möglichkeit, von erfahrenen Mitarbeitern zu lernen und persönliche Beziehungen zu entwickeln – positive für den Entwicklungsdruck, sowie Sinnsuche der Generation X. Außerdem sorgen sich 42 % der befragten Xers um ihren Cultural Fit mit dem Unternehmen. Ein Mentoring Programm kann diese Sorge verringern.

Hohe Flexibilität garantieren

Wie bereits erwähnt, legt die Generation X hohen Wert auf Flexibilität. Arbeitsweisen, wie das Arbeiten von Zuhause, erfreuen sich von großer Beliebtheit unter Mitglieder der Generation X. Wenn z. B. Remote-Arbeit auf allen Ebenen schwierig zu integrieren ist, sollten flexible Arbeitszeitpläne in Betracht gezogen werden. Diese ermöglichen es Mitarbeitern, früher oder später am Tag zu arbeiten, um familiäre Verpflichtungen zu erfüllen oder externe Bildungsmöglichkeiten zu nutzen. Alles für die gute Work-Life-Balance!

Auszeichnungen, die Initiative anerkennen

Mitarbeiter jeder Entwicklungsstufe schätzen Anerkennung – dies gilt auch für die Generation X. Die Entwicklung eines Prämienprogrammes, das Mitarbeiter auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Phasen der Organisation anspricht, ist eine gute Methode, um ein Unternehmen attraktiver für Xers zu gestalten. Für jüngere Mitarbeiter könnte dies die Anerkennung durch eine Geschenkkarte oder die öffentliche Anerkennung für eine großartige Idee oder ein erfolgreiches Projekt bedeuten. Für Gen Xers ist finanzielle Belohnung willkommen, aber auch die Chance, ihre Lebensläufe weiterzuentwickeln, z.B. mit der Teilnahmen an Konferenzen oder Workshops.

Warum bist Du wirklich hier?

Warum bist Du wirklich hier?

“Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John” – und in meinem. Vielleicht ja auch in Eurem. Von einem Freund habe ich ein dünnes, 126 Seiten umfassendes Buch mit dem Titel „Das Café am Rande der Welt“ir?t=frfr03 21&l=as2&o=3&a=3423209690 geschenkt bekommen. Der Name – bei dem Fernweh mitschwingt – ließ mich vermuten, dass es sich um einen Reisebericht handelt. Wenn auch nicht richtig, lag ich mit meiner Annahme dann doch gar nicht so verkehrt, wie ich jetzt nach der Lektüre des Buches weiß. Es sollte aber keine ganz normale Reise werden.

Autor: Daniel Hentschel

Reise zum eigenen Selbst

Eine „Erzählung über den Sinn des Lebens“, verriet der Blick auf den Einband. Da ich derzeit sehr empfänglich für dieses Thema bin, war meine Neugier geweckt und wurde durch das Vorwort nochmal gesteigert. Darin schreibt der Autor:

“(…) So orientierungslos ich auf der Straße war, so sehr hatte ich die Orientierung auch in meinem Leben verloren. Ich wusste nicht genau, wohin ich unterwegs war oder warum ich mich in eine bestimmte Richtung bewegte. (…) Am schlimmsten aber war, dass ich mich an den meisten Tagen fragte, ob es nicht mehr im Leben geben sollte.”

John, ein stets gestresster Manager, hatte sich eine Woche Urlaub genommen, um Abstand von seiner Arbeit und allem Drumherum zu bekommen. Er hatte das Gefühl, sein Leben mehr und mehr gegen Geld einzutauschen, wobei ihm das kein besonders guter Handel zu sein schien. Er fragte sich selbst, welchen Sinn es machte, täglich zehn bis zwölf Stunden im Büro zu verbringen und auf eine Beförderung hinzuarbeiten, die dann wahrscheinlich Zwölf- bis Vierzehn-Stunden-Tage nach sich ziehen würde. (S.9f)

“Ich hatte die Reise unternommen, um Frustrationen zu vermeiden. Davon gab’s zu Hause reichlich, im Job, mit Rechnungen und in gewissem Maße mit dem Leben im Allgemeinen.” Die Reise sollte eine “Gelegenheit sein, mich zu entspannen und ‘meine Batterien wieder aufzuladen’”.

Wobei er selbst richtig erkennt, dass „Batterien aufladen“ eigentlich keine positive Redewendung darstellt. Auspowern. Wieder aufladen. Auspowern. Wieder aufladen. Und er hat recht. Jede Woche beobachte ich aufs Neue Menschen in meinem Umfeld, die dasselbe Leben führen. Sie gehen montagmorgens zu einer Arbeit, die ihnen nichts bedeutet und sehnen sich im selben Augenblick nach dem Wochenende. Wenn es dann da ist, liest man in den sozialen Netzwerken Äußerungen wie #TGIF – Thank god it’s friday! Puh. Geschafft. Zwei Tage Erholung. Wobei nur der Samstag wirklich zählt, weil man am Sonntag damit beschäftigt ist, zu bedauern, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist und man morgen wieder zur Arbeit muss. Ein Trauerspiel, das sich Woche für Woche wiederholt.

Auch John wollte dieser Tristesse entfliehen und machte sich mit seinem Auto auf den Weg in den Urlaub. Um einen Stau zu umgehen, wich er von der vorgesehenen Route ab und landete, auf der Suche nach einer alternativen Strecke, zufällig vor einem kleinen, weißen, rechteckigen Gebäude namens „Das Café der Fragen“. Hungrig und orientierungslos ging er hinein.

Zweck der Existenz - John Strelecky

Der Zweck deiner Existenz

Auf der Menükarte fand er neben verschiedenen Speisen auch folgende drei Fragen, über die er „nachdenken könne, während er auf sein Essen wartet“:

  • Warum bist Du hier?
  • Hast Du Angst vor dem Tod?
  • Führst Du ein erfülltes Leben?

Zur ersten Frage: Ihr könnt Euch vielleicht denken, dass sie sich nicht wirklich auf die Anwesenheit von John im Café bezieht, sondern eine tiefere Bedeutung hat. Bei dieser Frage geht es darum, warum jemand überhaupt existiert. Korrekterweise müsste sie deshalb eigentlich lauten: Warum bin ich hier? Darauf macht die Bedienung John aufmerksam: „Wenn Sie die Frage so verändern, dass Sie diese nicht mehr an jemand anderen richten, sondern an sich selbst, werden Sie nicht mehr der Gleiche sein.“

“Es ist eine Frage, die man sehr ernst nehmen sollte. Sie zu Lesen ist eine Sache. Aber wenn Sie über das Lesen hinausgehen, wenn Sie sie wirklich wahrnehmen und sich diese Frage selbst stellen, dann verändert sich Ihre Welt.” Denn: “Sobald Sie sich die Frage stellen, wird die Suche nach einer Antwort zu einem Teil Ihres Daseins werden.” Und sie wird schwer zu ignorieren sein.

Warum bin ich hier? Habt Ihr Euch selbst schon einmal diese Frage gestellt? Ich nicht, beziehungsweise beginne ich gerade an der Oberfläche zu kratzen wie man aus diesem Artikel herauslesen kann. (Vielleicht hatten sie und das Buch deshalb so große Wirkung auf mich) mir ergeht es ähnlich wie John: „Da ich nicht genau weiß, warum ich hier bin und was ich tun möchte, tue ich mehr oder weniger das, was die meisten Menschen eben so tun.“ Das Problem hierbei: Wenn man nicht auf das ausgerichtet ist, was man gerne tun möchte, verschwendet man seine Energie mit einer Menge anderer Dinge und wenn sich dann mal die Gelegenheit bietet, dass zu tun, was man möchte, hat man möglicherweise keine Kraft oder Zeit mehr dafür. Eine traurige, aber wahre Erkenntnis, auf die ich erst durch die Lektüre des Buches gekommen bin.

Aber das Gute ist, “sobald jemand die Antwort kennt, entsteht eine ebenso starke Kraft. (…) Sobald ein Mensch weiß, warum er hier ist, warum er existiert, welchen Grund es dafür gibt, dass er am Leben ist, wird er den Wunsch haben, dem Sinn und Zweck seiner Existenz gerecht zu werden”.

Deshalb mein Appell an Euch: Tut, was immer Ihr wollt und was Eurer Bestimmung entspricht! Und ich meine wirklich, was Ihr wollt. Kündigt. Gründet. Reist. Whatever. Hört nicht darauf, was Andere meinen, was Ihr zu tun hättet und beugt Euch auch nicht dem sozialen Druck. Das ist mitunter nicht leicht, ich weiß. Vor allem, weil man es Gründern in Deutschland nicht gerade leicht macht. Aber es geht hier nur um Euch und Euren Zweck der Existenz. Und zwar jetzt. Schiebt die Suche nach der Antwort nicht auf die lange Bank. Ausreden wie „Wenn ich in Rente bin, habe ich ja ganz viel Zeit, um … zu tun“, lasse ich nicht gelten. Nix da.

“Warum so viel Zeit damit verbringen, uns auf eine Zukunft vorzubereiten, in der wir tun können, was wir wollen, anstatt diese Dinge einfach sofort zu tun?”

 

Führst Du ein erfülltes Leben? - John Strelecky

Womit wir bei Frage Nummer 3 auf der Speisekarten wären. Der Frage nach einem erfüllten Leben. Die Antwort darauf ist einfach: Sobald man weiß, warum man hier ist, aber nicht auch entsprechend handelt, wird man keine Erfüllung finden. Wenn man aber bereits jeden Tag seine Zeit mit den Dingen verbringt, für die man sich begeistert, führt man ein positives Leben. Und muss sich auch nicht vor dem Tod fürchten. Erinnert Ihr Euch noch an Frage 2 auf der Speisekarte von John? Hast Du Angst vor dem Tod? Wie beantwortet Ihr diese Frage? Ein bisschen heftig, ich weiß, aber wie lautet die Antwort? John lernt im Café folgendes:

“Die meisten Menschen denken nicht jeden Tag bewusst über den Tod nach. Aber unterbewusst wissen sie, dass sie mit jedem verstrichenen Tag einen Tag weniger die Chance haben, die Dinge zu tun, die sie sich im Leben wünschen. Daher haben sie Angst vor dem Tag X irgendwann in der Zukunft, an dem es keine Chance mehr geben wird.”

Und ich habe gelernt, dass ich mich dringend auf den Hosenboden setzen muss, um herauszufinden, wo ich mit meiner Selbstständigkeit hin will. Möglicherweise hat Euch der Artikel dazu angeregt, über Euren Zweck der Existenz nachzudenken und mal einen Blick in das Büchlein von John Strelecky zu werfen. Ich kann es Euch nur empfehlen!

Weitere Bücher von John Strelecky:

Das Café am Rande der Stadt – Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

Wiedersehen im Café am Rande der Welt – Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst

Auszeit im Café am Rande der Welt – Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst

The Big for Life – Was wirklich zählt im Leben

Das Leben gestalten mit den Big Five for Life – Das Abenteuer geht weiter

Safari des Lebens

Wenn du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld

Was nützt der schönste Ausblick, wenn Du nicht aus dem Fenster schaust

 

Autor: Daniel Hentschel

Bilder: eigene Aufnahmen

*Noch ein kleiner Hinweis: Unsere Empfehlungen enthalten Affiliate-Links des Anbieters Amazon. Wenn Ihr über diese Links z. B. ein Buch kauft, erhalten wir eine kleine Provision.

“Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John” – und in meinem. Vielleicht ja auch in Eurem. Von einem Freund habe ich ein dünnes, 126 Seiten umfassendes Buch mit dem Titel „Das Café am Rande der Welt“ir?t=frfr03 21&l=as2&o=3&a=3423209690 geschenkt bekommen. Der Name – bei dem Fernweh mitschwingt – ließ mich vermuten, dass es sich um einen Reisebericht handelt. Wenn auch nicht richtig, lag ich mit meiner Annahme dann doch gar nicht so verkehrt, wie ich jetzt nach der Lektüre des Buches weiß. Es sollte aber keine ganz normale Reise werden.

Autor: Daniel Hentschel

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“Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John” – und in meinem. Vielleicht ja auch in Eurem. Von einem Freund habe ich ein dünnes, 126 Seiten umfassendes Buch mit dem Titel „Das Café am Rande der Welt“ir?t=frfr03 21&l=as2&o=3&a=3423209690 geschenkt bekommen. Der Name – bei dem Fernweh mitschwingt – ließ mich vermuten, dass es sich um einen Reisebericht handelt. Wenn auch nicht richtig, lag ich mit meiner Annahme dann doch gar nicht so verkehrt, wie ich jetzt nach der Lektüre des Buches weiß. Es sollte aber keine ganz normale Reise werden.

Autor: Daniel Hentschel

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Deine Werte als Benchmark für Deine Karriere!

Deine Werte als Benchmark für Deine Karriere!

Werte, dieses Wort klingt so alt und in der heutigen Zeit eingestaubt… Doch der Sinn dieses Wortes hat im wahrsten Sinne einen hohen „Wert“ für deine Selbstachtung, deinen Selbstschutz und deine Ethik – zum Beispiel auf deinem beruflichen Weg.

Autor: Daniel Hentschel

Definition Ethik: Ethik ist eine Liste deiner selbst gewählten und sorgfältig durchdachten Werte.

Werte sind die Skala, die Benchmark, die Pfeiler deines Lebensweges und deiner Karriere. Werte zeigen dir die Arbeit auf, für die du dich zutiefst achten kannst.

Deine Werte sind ein Kompass, um dir deinen Weg zu zeigen.

Sicherlich kennst du dieses flaue Gefühl, wenn du widerstrebend immer wieder Aufgaben erledigen musst, die dir widersprechen. Oder Menschen, die ihre Versprechen nicht einhalten und dich damit verletzen. Analog dem Gefühl des Übervorteilt zu werden, z. B. bei Vertragsverhandlungen oder bei anderen Gesprächen.

Werte sind genau hier deine Taktgeber, deine Alarmglocken, deine Benchmark – damit du deine Grenzen nicht ständig überschreitest oder damit andere deine Grenzen nicht überschreiten. Werte sind dein Wohlfühlbarometer.

Werte als Dein Wohlfühlbarometer - Karriere

Was ist für dich WERTvoll?

Damit wir authentisch und integer handeln und uns selbst verwirklichen können, müssen wir wissen, was uns WERTvoll ist.

Was ist richtig und was ist falsch? Was ist gut oder schlecht? Werte helfen dir, genau dies einzuschätzen.

Wenn du gegen deine Werte verstößt, fühlst du dich schlecht! Wenn andere gegen deine Werte verstoßen, fühlst du dich schlecht! Wenn dein Handeln einen inneren Konflikt aufflammen lässt, zweifelst du an der Sache und fühlst dich zerrissen. Geht dein Handeln konform mit deinen Werten, fühlst du dich gut. Überschreiten andere weder deine Grenzen noch deine Werte, fühlst du dich geachtet und respektiert!

Wenn dein Handeln und deine Werte übereinstimmen, steigt deine Selbstachtung und du wächst über dich hinaus.

Kennst du deine Werte? Hast du schon mal deine fünf Top-Werte definiert und hinterfragt?

Hinterfrage doch einfach mal folgende Dinge:

Warum fühle ich mich bei meiner jetzigen Tätigkeit schlecht?
Warum fühle ich mich bei meinem Handeln gut?
Warum fühle ich mich durch das Handeln von Dritten gut bzw. verletzt?

Nimm dir Zeit, definiere für dich selber deine eigenen Werte. Unabhängig von vorgefertigten, in den Mund gelegten Werten, die dir der Mainstream, die Gesellschaft, die Unternehmenskultur, Freunde, Eltern etc. vorgeben.

Wenn du deine fünf Werte definiert hast, sind deine Werte wie ein Kompass, der dich durch die Herausforderungen des Lebens sicher führt. Der dich durch Hindernisse hindurch manövriert. Dir Halt gibt.

Und mit eben diesen Kompass definierst du bzw. kannst du immer wieder abchecken, ob dir deine jetzige Arbeit, deine jetzige Tätigkeit, dein jetziges Handeln noch Spaß macht und deiner Ethik entspricht. Deine Werte fungieren als Benchmark deiner Selbstachtung und sie helfen dir auf deinen Weg zurückzukehren oder einen neuen Arbeitsplatz zu finden, an dem du dich entfalten kannst.

Zufriedenheit im Leben und in der Karriere

Eine kleine Hilfestellung sollen dir hier meine fünf definierten Werte geben!

Liebe – Macht mir die Sache Spaß und ich kann aus tiefster Liebe und Überzeugung handeln?
Einfach(heit) – Gelingt mir die Sache einfach oder stoße ich immer wieder auf Hindernisse bzw. werden mir Steine in den Weg gelegt?
Gelassen(heit) – Erzeugt mein Handeln oder das Handeln andere in mir ein unangenehmes Bauchgefühl oder gibt mir mein Handeln eine gewisse Gelassenheit bzw. Souveränität?
Ehrlich(keit) – Kann ich aus Überzeugung handeln? Tritt mir mein Gegenüber ehrlich und fair gegenüber oder macht sich ein Gefühl der Übervorteilung breit?
Vertrauen – Kann ich der Sache vertrauen bzw. kann ich dem Anderen vertrauen oder bricht er seine Zusagen/ Versprechen/ Handlungen? Werde ich übervorteilt? Einseitig reglementiert?

Und nun bist du an der Reihe! Definiere dir deine eigenen fünf Top-Werte und schreibe sie dir auf! Viel Spaß und gutes Gelingen!

Der zivilisierte Lärm

Der zivilisierte Lärm

Autor: Daniel Hentschel

Früher konnte es nicht laut genug für mich sein, damals als Teenie. Von meinem ersten Lehrgeld habe ich mir eine Stereoanlage mit 250 Watt Quattro-Lautsprecher gekauft. Die Lautsprecher schön in jeder Ecke meines Zimmers platziert, den Lautstärken-Regler voll auf Anschlag gedreht und fasziniert das Schlagzeug-Solo von Phil Collins „In the Air Tonigt“ auf mich wirken lassen. Linke Lautsprecher, rechte Lautsprecher - alle Lautsprecher zusammen, was für ein Sound!

Heute, ein paar Jahre später, empfinde ich an manchen Tagen jedes noch so kleinste Geräusch als Paukenschlag auf mein Gehör und mein Gemüt. Ich ziehe die Stille vor.

dresden Stadtlärm

Selbst die grünen Oasen, wie hier in Dresden der große Garten oder die Dresdner Heide, sind schon lange keine Quellen der Stille mehr. Lautredende Menschen, Gruppen mit Musik aus deren tragbaren Lautsprechern, baummetzelnde Kettensägen oder zumindest ein Grundrauschen aus der Stadt sind an der Tagesordnung. 

Diese Nacht war wieder so ein Moment der Wut und Ohnmacht, 23:00 Uhr bis 4:00 Uhr. In gleichmäßigen Basslauten beschallte das Kulturzentrum „Strasse E“ in Dresden den umliegenden Wald und selbst in unserem Schlafzimmer, welches ca. 10 Kilometer entfernt ist, war dieses Dröhnen noch zu hören und zu spüren. Mein Herzschlag erhöhte sich zunehmend parallel zu den immer schneller werdenden Beats aus der Ferne. Ich dachte mir nur: „Die armen Tiere im Wald, sie haben ein noch feineres Gehör als wir Menschen“.

Tieres des Waldes

Wir werden von so vielen Informationen, Geräuschen und Lärm im Außen beschallt. Uns fällt dieser Lärm erst auf, wenn wir uns aufs Land, in die Berge und Wälder, weit weg von Menschen und deren Lärm begeben.

Aber gerade wir Lebewesen brauchen Rückzugsorte der Stille. Speziell wir Menschen in den großen Städten sind durch den Lärm im ständigen Stress, vielleicht nicht bewusst, dennoch unterbewusst

Stille

Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben. Ernst Ferstl

Stille und Ruhe verhelfen uns, statt im Außen in unserem Inneren anzukommen. Die Ruhe im Außen lässt uns auch im Inneren zur Ruhe kommen. Wir brauchen die Stille, um Kraft zu tanken. Die Ruhe hilft uns, die Informationen im Außen zu selektieren, vieles unwichtige zu verarbeiten und vor allem loszulassen. Es ist wichtig zu lauschen, was unser Körper uns zu sagen hat, welche Inspiration unsere Seele für uns bereithält.

Wald

Wir können in unserem täglichen Tun klein anfangen und einfach mal den Fernseher auslassen, das Handy beiseitelegen oder einen Schritt aus unserer Informationsbubble heraustreten, das Radio im Auto auslassen und einfach die plötzliche Stille um uns herum auf uns wirken lassen.

Hast Du auch schon den „16 Personalities“-Test gemacht?

Früher würdest du auf Partys nach deinem Sternzeichen gefragt. Heute wirst du stattdessen mit Begriffen wie Architekt, Mediator, Unternehmer oder ähnliches konfrontiert!

Allerdings ist damit dein richtiger Beruf gemeint, sondern dein Persönlichkeitstyp gemeint. Wir erklären, was hinter dem Test steckt und prüfen selbst, wie verlässlich er ist.

Die Persönlichkeitstypen, die beim Test ermittelt werden, orientieren sich an den Theorien, die der Psychologe Carl Gustav Jung bereits 1921 entwickelte. Sie wurden 1945 von den Amerikanerinnen Katherine Cook Briggs und Isabel Briggs Myers zu einem Typenindikator weiterentwickelt, mit dem sich insgesamt 16 Persönlichkeitstypen identifizieren lassen. Der Myers-Briggs-Typenindikator zählt heute zu den beliebtesten Persönlichkeitstests weltweit und wird vor allem in den USA von vielen Unternehmen bei Teambuilding-Maßnahmen oder in Bewerbungsverfahren eingesetzt.

Die Website 16personalities.com macht den Test für jeden zugänglich und lässt uns auch außerhalb des Berufskosmos unsere Persönlichkeitstypen bestimmen.

Vier Dimensionen der Persönlichkeit

Wer sich schon einmal mit dem Test beschäftigt hat, dem sind mitunter kryptisch wirkende Buchstabenkombinationen begegnet. INTJ-A oder ESTP-T? Das sind letztendlich nur andere Bezeichnungen für Persönlichkeitstypen Architekt und Unternehmer. Gemessen wird beim „16 Personalties“-Test nämlich auf vier Dimensionen:

  • Verstand: Extraversion vs. Introversion
  • Energie: Intuitiv (Intution) vs. Realistisch (Sensing)­­
  • Natur: Logik-fokussiert (Thinking) vs. Prinzipien-fokussiert (Feeling)
  • Taktiken: Planend (Judgement) vs. Suchend (Perception)

Zusätzlich gibt es beim „16 Personalities“-Test noch die ebene „Durchsetzungsfähig (Assertive)“ vs. „Stürmisch (Turbulent)“, die dafür sorgt, dass dem Persönlichkeitstyp am Ende entweder ein A oder ein T angehängt wird.

Mediator INFP-T 16 Personalities

So ergeben sich insgesamt 16 verschiedene Persönlichkeitstypen. Welchem du zugeordnet wirst, hängt davon ab, zu welcher Seite der Dimension es dich stärker zieht. Architekten etwa sind eher introvertiert, denken intuitiv und logik-fokussiert und schmieden schnell einen Plan, statt weitere Erkenntnisse abzuwarten. Unternehmer sind das genaue Gegenteil.

Zugegeben, die Begriffe, die die Dimensionen beschreiben, können auf den ersten Blick etwas verwirrend wirken. Gerade, weil der englische Ursprungsbegriff und die deutsche Übersetzung zunächst nicht so richtig zusammenpassen wollen. Die Beschreibungen der Typen sind dann aber umso anschaulicher.

Wie treffend sind die Ergebnisse des Tests?

Große Beliebtheit hat der Test in den letzten Monaten unter anderem deshalb erlangt, weil die meisten Nutzer sich ziemlich gut mit ihrem ermittelten Persönlichkeitstyp identifizieren können. Außerdem soll die Typologie auch dabei helfen, andere Menschen besser einzuschätzen. Auch ich habe den Test gemacht und war überrascht, wie akkurat die Beschreibung auf mich zutraf. Ähnlich ging es auch meinem Freund und anderen Kolleginnen hier in der Redaktion.

Zwar gab es bei uns allen ein paar Aussagen, denen wir weniger zustimmen würden. Viele Beschreibungen trafen jedoch genau ins Schwarze. Heißt das also, wir können uns endgültig eingestehen, dass Sternzeichen mehr Aberglaube als Wissenschaft sind und von nun an stattdessen Persönlichkeitstypen studieren?

Jein, denn auch wenn der „16 Personalities“-Test wissenschaftlich wohl fundierter als gängige Horoskope ist, die psychologische Forschung betrachtet ihn mit Skepsis.

Was sagt ein Psychologe zu 16 Personalities?

Damit Tests als anerkannte Diagnostikverfahren zugelassen werden, müssen sie verschiedene Gütekriterien erfüllen. Darunter fallen unter anderem Reliabilität und Validität. „Die Validität gibt an, ob ein Test tatsächlich das misst, was er zu messen vorgibt. Stimmen die Begriffe, die am Ende rauskommen? Gibt es wirklich genau 16 Persönlichkeitstypen oder wäre da nicht vielleicht noch ein siebzehnter möglich oder würden andersrum vielleicht auch nur 8 Typen alle Menschen ausreichend beschreiben? Die Reliabilität misst hingegen wie zuverlässig ein Test Aussagen trifft. Das wird häufig über die sogenannte Redest-Reliabilität geprüft. Erzielen Probanden auch nach mehreren Wochen nochmals die gleichen oder zumindest ähnliche Testergebnisse oder war es nur Zufall, dass jemand beim ersten Test ein zutreffendes Ergebnis erhielt?“, erklärt Prof. Dr. Stefan Krumm. Er ist Leiter des Arbeitsbereichs psychologische Diagnostik an der Freien Universität Berlin.

Tatsächlich haben verschiedene Studien jedoch gezeigt, dass beide Gütekriterien beim Myers-Briggs-Typenindikator nicht gewährleistet werden können. So erzielten bei einem wiederholten Test nach fünf Wochen nur 50 Prozent der Probanden dasselbe Testergebnis wie zuvor. Auch ich habe den Test zweimal gemacht und war beide Male ein sogenannter „Mediator“. Meine Lebensgefährtin hingegen wurde vom Logiker zum Advokat.

Die Persönlichkeit ist individuell

Insgesamt ist der „16 Personalities“-Test damit wohl eher ein unterhaltsames Tool, als ein ernsthaftes Instrument der Psychologie. Zwar kann es interessant sein, uns selbst und andere mit seiner Hilfe besser einzuschätzen, letztendlich sollten wir die Ergebnisse aber auch nicht allzu ernst nehmen. So schön es auch sein kann, ein überraschend zutreffendes und noch dazu positives Feedback zu bekommen, menschliche Persönlichkeiten lassen sich nur schwer in Schubladen stecken.

Zur professionellen psychologischen Diagnostik empfiehlt Stefan Krumm stattdessen sogenannte dimensionale Persönlichkeitstests. Ähnlich wie der „16 Personalities“-Test messen auch diese die Ausprägung von Persönlichkeitsmerkmalen auf insgesamt fünf Dimensionen, den sogenannten Big Five.

Allerdings bekommt man hier einen Wert für die Ausprägung eines jeden Merkmals und keine daraus entwickelte Typologie. „Das mag nicht ganz so greifbar sein, wie zu hören, dass man ein Mediator oder Logiker ist, letztendlich gibt es bei der Persönlichkeit aber kein entweder oder. Wir sind nicht entweder extrovertiert oder introvertiert, sondern meist irgendwas dazwischen.“

Sichtweisen der neuen Zeit

Schon lange gilt in unserer Gesellschaft, besonders in der Arbeitswelt, das Mantra: immer besser, immer höher, immer schneller, immer mehr. Ein System, in dem das Ego mehr und mehr gefüttert wird und somit das eigene Sein immer stärker unterdrückt wird.

Gastautorin: Anja Richter

Jedoch erkennen immer mehr Menschen, dass dies nicht der Sinn des Lebens sein sollte. Die Prioritäten verschieben sich gerade, besonders auch bei den jüngeren Menschen. Sie suchen das Gleichgewicht zwischen Beruf und Freizeit und erkennen, dass Zeit wichtiger ist als Geld. 

Home Office

Das Bewusstsein vieler Menschen verändert sich gerade, es scheint eine Zeit anzubrechen, in der Zeit der neue Luxus ist, das neue Statussymbol. Erfolg, Karriere und Geld sind jedoch nicht unwichtig, sondern einfach nur zweitrangig. An erster Stelle steht Zeit für sich selber, für die Familie und die Freunde, Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Die Arbeit sollte nicht mehr nur Lebensinhalt bleiben, sie sollte vor allem Spass machen und sinnvoll sein in einem Team mit flachen Hierarchien. Eine ausgewogene Work-Life-Balance.

Viele Menschen wünschen sich auch ein eigenes Business, wo sie mit ganzem Herzen ihre Werte an die Menschen weitergeben möchten, wo wieder aus dem Herzen agiert, selbstbestimmt und frei gehandelt und eigene Entscheidungen getroffen werden dürfen. In noch vielen Firmen/in der Arbeitswelt herrschen wie vor 30 Jahren starre Strukturen mit immer größer werdendem Arbeitsaufwand und Stresspotential. Oft können sich die Menschen nicht einbringen oder ihr ganzes Potential entfalten, da sie sich nur an Anweisungen und vorgefertigte Abläufe halten dürfen. Das frustriert viele Menschen, was die Anfälligkeit von Krankheiten wiederum sehr erhöht. Der Mensch fühlt sich nicht mehr wohl.

Viele Menschen wünschen sich auch ein eigenes Business, wo sie mit ganzem Herzen ihre Werte an die Menschen weitergeben möchten, wo wieder aus dem Herzen agiert, selbstbestimmt und frei gehandelt und eigene Entscheidungen getroffen werden dürfen. In noch vielen Firmen/in der Arbeitswelt herrschen wie vor 30 Jahren starre Strukturen mit immer größer werdendem Arbeitsaufwand und Stresspotential. Oft können sich die Menschen nicht einbringen oder ihr ganzes Potenzial entfalten, da sie sich nur an Anweisungen und vorgefertigte Abläufe halten dürfen. Das frustriert viele Menschen, was die Anfälligkeit von Krankheiten wiederum sehr erhöht. Der Mensch fühlt sich nicht mehr wohl.

Menschen Lachen

Social Media Anja Richter

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Werde dir deine Stärken & Talente bewusst!

Was sind Deine Stärken und Talente?

Um sein volles Potenzial entwickeln zu können, sollte jeder sich seinen Schwächen und Stärken bewusst sein.

„Erfolgreiche Menschen kennen ihre Schwächen und Stärken sehr genau – konzentrieren sich aber voll und ganz auf die Entfaltung ihrer Stärken.“ 

Wenn wir unseren Stärken bewusst sind, können wir glücklicher leben. Dies bedeutet aber nicht, das wir unsere „Schwächen“ ausblenden sollen, vielmehr ist unser Fokus auf unsere Stärken ausgerichtet. Durch diese Sichtweise erreichen wir viel eher unsere Ziele, können auf unseren Weg Höchstleistungen, innere Erfüllung und den Zustand des Flows erfahren.

Wie findest Du Deine Stärken und Talente heraus?

Wenn du dich gerade in einer Neuorientierung oder in einer Bewerbungssituation befindest, ist es gerade wichtig, dass dir deine Stärken und Talente bewusst werden. Zum einen: um dich anhand deiner Stärken neu aufstellen zu können. Zum anderen: um dich anhand deiner Stärken besser präsentieren zu können. Aber auch: um einen neuen Beruf im Einklang mit deinen Stärken zu finden.

Doch wie findest Du nun heraus, was Deine Stärken sind?

Dazu kannst du vier Informationsquellen nutzen:

  1. Selbstwahrnehmung!
  2. Das Feedback in deinem Umfeld!
  3. In deine Vergangenheit blicken!
  4. Tests
Selbstwahrnehmung

Selbstwahrnehmung

Wo siehst du deine Stärken und Schwächen?

Lausche in dich hinein und schreibe einfach alles auf, was dir einfällt. Am besten mache auf einem Blatt Papier eine Tabelle und schreibe alle Fakten auf, unterteile Sie in Stärken und Schwächen – bis dir nichts mehr einfällt! …und nun wird es spannend! Gehe nochmal in dich hinein, lausche ganz tief in dich hinein, da geht noch was! Jetzt kommen deine wahren Stärken zum Vorschein.

Das ist schon mal der erste Schritt!

Nun kommt die nächste Quelle und somit auch eine Reflexion.

Feedback aus deinem Umfeld!

Frage doch dein Umfeld, deine engsten Vertrauten, deine Freunde, aber auch deine Kollegen. Wie nehmen sie dich wahr?

Gehe mit Ihnen in einen Dialog. Frage sie nach deinen Stärken und Schwächen. Du kannst sie zudem nach deinen empfundenen Stärken und Schwächen fragen und somit abgleichen.

Eine weitere Quelle ist deine Vergangenheit.

Feedback aus einem Umfeld!
Deine Vergangenheit

In deiner Vergangenheit

Wann hast du dich großartig gefühlt und welche Eigenschaft, welches Talent, welche Stärke hat dir dabei geholfen, dich großartig zu fühlen?

Oder dein Ziel zu erreichen? Oder dich in deinen Flow zu bringen?

Notiere sie dir ebenfalls auf ein Blatt Papier und gleiche sie mit anderen Ergebnissen ab.

Die vierte Quelle sind Tests.

Test

Es gibt verschiedene Tests wie du an Hand von Fragen und Antworten deine Stärken und Talente herausfinden kannst.

In der heutigen Zeit gibt es einige davon, auch online. Manche davon sind kostenfrei und manche gegen ein gewisses Entgelt zu erwerben.

Anbei drei Tests, mit denen ich sehr gern arbeite.

Stärkentest des GALLUP®-Instituts / Clifton-Strengthsfinder

Das Gallup-Institut ist eines der renommiertesten internationalen Forschungseinrichtungen zum Thema Arbeit.

Das Testverfahren ist gegen ein Entgelt – je nach Paket – zu erwerben.

Der Test ist online und jederzeit abrufbar.

In diesen Test können je nach Gewichtung Deine 34 Talente herausgefunden werden.

Es gibt auch die Möglichkeit über den Kauf von Büchern seine fünf stärksten Talente kennen zu lernen.

  1. Buch: Entwickle deine Stärken: mit dem StrengthsFinder 2.0
  2. Buch: Führungsstärke: Was erfolgreiche Führungskräfte auszeichnet

Anbei mein Test, so als Orientierung: Meine Talente & Stärken

BIG FIVE – Persönlichkeitstest von 123test.de

Dieser Persönlichkeitstest misst die „Big Five“- Persönlichkeitsfaktoren, die von verschiedenen unabhängigen Forschungsteams in vier Jahrzehnten entwickelt worden sind. Der Big-Five-Persönlichkeitstest gilt als das am meisten wissenschaftlich validierte und zuverlässigste Modell zur Persönlichkeitsmessung.

Dieser Test ist kostenfrei

Der Charakterstärkentest der Universität Zürich

Wenn du diese Fragebögen ausfüllst, unterstützt du gleichzeitig die Forschungsbemühungen der Fachrichtung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik des Psychologischen Instituts der Universität Zürich und kannst so wertvolle Informationen über dich selber gewinnen. Das Ausfüllen der Fragebögen ist kostenlos und die Daten werden in keiner Weise an Fremde weitergegeben oder für kommerzielle Zwecke genutzt.

Deine Stärken & Talente = Deine ganz persönliche Gabe

Deine Stärken und Talente sind einzigartig. Du bist somit einzigartig! Deine Stärken und Talente gehören zu dir und machen dich zur einzigartigen Persönlichkeit.

Hebe deinen Schatz, erkenne dich und dein Potenzial!

Viel Spaß wünscht dir

Daniel Hentschel

(Fotoquelle: Pixabay)